Tour Online Strategiepapier
Ein besonders scheußlicher Drache. Aus dem großen, grausamen Maul ragte ein einziger langer Zahn unsagbar abstoßend hervor.
WeiterlesenIn Michael Endes Jim Knopf lebt Frau Mahlzahn als furchteinflößende Drachin in der Stadt der Drachen. Sie betreibt eine Schule, in der Kinder unter strengster Aufsicht lernen. Wissen wird eingetrichtert, nicht verstanden.
Doch als Jim Knopf und Lukas sie besiegen — ohne sie zu vernichten — geschieht etwas Außergewöhnliches: Frau Mahlzahn verwandelt sich in den Goldenen Drachen der Weisheit.
Wissen wird erzwungen. Fehler werden bestraft. Die Lernenden haben Angst vor dem, was sie nicht verstehen.
Wissen wird geteilt. Neugier wird belohnt. Die Lernenden verstehen und gestalten mit.
Mahlzahn ist unsere Plattform für genau diese Verwandlung: Aus einem Wirrwarr an KI-Werkzeugen und Sprachmodellen wird eine klare, tagesaktuelle Wissenslandschaft — für alle bei Tour Online.
Die Herausforderung
Die Welt der Künstlichen Intelligenz bewegt sich so schnell, dass kein Mensch allein mithalten kann. Was heute als das beste Werkzeug gilt, ist morgen schon überholt.
Das betrifft nicht nur die Entwicklung. Marketing braucht Bildgenerierung. Der Vertrieb braucht Recherche-Werkzeuge. Der Support braucht intelligente Antworten. Jede Abteilung hat andere Anforderungen — aber alle brauchen aktuelles, verlässliches Wissen.
Die Frage ist nicht, ob wir KI einsetzen. Die Frage ist: Wie stellen wir sicher, dass alle im Team wissen, was funktioniert, was sicher ist und was sich wirklich lohnt?
Die Lösung
Eine Wissens- und Lernplattform, die KI-Wissen lebendig hält. Tagesaktuell, personalisiert, für jede Abteilung. Nicht noch ein Wiki, das nach drei Wochen veraltet. Sondern ein System, das mit dem Tempo der KI-Welt Schritt hält.
Alle KI-Modelle, Werkzeuge, Dienste und deren Zusammenspiel — strukturiert, verknüpft und immer aktuell. Inklusive Datenschutz-Bewertung.
Stell eine Frage und bekomme eine Präsentation mit etwa 10 Folien. Automatisch generiert aus dem neuesten Wissen. Nie veraltet.
Jeder sieht, was er schon kann und wo Lücken sind. Empfehlungen, die zum eigenen Arbeitsbereich passen — nicht eine Schulung für alle.
Neues Werkzeug ausprobieren? Mahlzahn begleitet den Test, erinnert an die Auswertung und teilt Erkenntnisse mit dem Team.
Kuratierte Erkenntnisse und Warnungen — ein Feed, der zeigt, was in der Firma gerade ausprobiert wird und funktioniert.
Wer hat Zugang zu welchen KI-Diensten? Welche Abos und Lizenzen nutzt die Firma? Transparenz statt Schatten-IT.
Die Vision
Mahlzahn hat eigene Agenten — kleine KI-Programme, die rund um die Uhr im Hintergrund arbeiten und dafür sorgen, dass alles aktuell bleibt. Niemand muss manuell nachpflegen.
So bleibt das Wissen in Mahlzahn lebendig — ohne dass das AI-Committee jede Änderung von Hand nachpflegen muss. Die Agenten übernehmen die Fleißarbeit, die Menschen kümmern sich um Einordnung und Qualität.
Das Fundament
Die KI-Welt besteht nicht aus einzelnen Werkzeugen. Es geht immer um Kombinationen: Welches Sprachmodell nutze ich, in welchem Werkzeug, bei welchem Anbieter? Und ist das datenschutzkonform?
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Das Entscheidende: Ob ein KI-Werkzeug sicher ist, hängt nicht vom Werkzeug allein ab. Es hängt davon ab, welches Sprachmodell man nutzt und wo es betrieben wird. Das gleiche Werkzeug kann sicher oder problematisch sein — je nach Kombination.
Ein Beispiel: Claude Code ist ein Programmier-Assistent. Nutzt man ihn mit dem Opus-Modell über den amerikanischen Dienst Anthropic, fließen Daten in die USA. Nutzt man stattdessen ein offenes Modell wie Gemma auf dem eigenen Rechner, bleibt alles lokal. Gleiches Werkzeug, ganz anderer Datenschutz.
Klicke in jeder Spalte auf eine Option und sieh, wie sich die Datenschutz-Bewertung verändert.
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Praxisbeispiele
Mahlzahn ist kein reines Entwickler-Werkzeug. Jede Abteilung bei Tour Online hat eigene Berührungspunkte mit KI — und eigene Fragen. Hier einige Szenarien.
Sophia aus der Entwicklung arbeitet an der DIRS21-Buchungsschnittstelle. Sie nutzt Claude Code CLI mit dem Opus 4.6-Modell, um bestehenden Code zu verbessern und neue Endpunkte zu schreiben.
Auf Mahlzahn hat sie gesehen, dass das Firecrawl-MCP — eine Erweiterung für Claude Code — automatisch die Dokumentation von Wettbewerber-Schnittstellen auslesen kann. Das hat sie über das Wissenslücken-Radar entdeckt: „80% der Power-User nutzen MCP-Erweiterungen — du noch nicht."
Sie legt ein Experiment an: „Firecrawl-MCP für API-Dokumentation", Laufzeit 2 Wochen.
Tom aus dem Marketing erstellt wöchentlich Bilder für LinkedIn-Posts. Bisher nutzt er Stockfotos, die nie wirklich zum Inhalt passen.
Auf Mahlzahn findet er im Info-Magazin den Beitrag: „Bildgenerierung 2026 — welche Werkzeuge liefern die besten Ergebnisse?" Er erfährt, dass Flora.ai viele verschiedene Bildmodelle unter einem Dach bündelt und dass das Marketing-Team bereits ein gemeinsames Abo hat.
Tom startet ein Experiment: „Flora.ai für LinkedIn-Hotel-Bilder". Er beschreibt im Chat einfach, was er vorhat — Mahlzahn strukturiert das automatisch.
Lisa im Vertrieb bereitet Kundengespräche vor. Sie muss verstehen, welchen technischen Stand ein Hotel hat, um DIRS21 passend anzubieten.
Über Mahlzahn weiß sie, dass Perplexity eine Recherche-Plattform ist, die verschiedene Sprachmodelle nutzt und Quellen direkt verlinkt. Für Hotelrecherche ist das ideal: In Minuten statt Stunden findet sie heraus, welche Buchungssysteme ein Hotel aktuell nutzt.
Mahlzahn zeigt ihr auch: „Achtung — Perplexity speichert Suchanfragen. Keine vertraulichen Kundendaten eingeben."
Marco im Support beantwortet täglich Dutzende Kundenanfragen zur DIRS21-Konfiguration. Viele Fragen wiederholen sich, aber die Antworten müssen präzise sein.
Auf Mahlzahn hat er gelernt, dass man ein offenes Sprachmodell wie Gemma 4 auf dem eigenen Rechner betreiben kann — völlig datenschutzkonform, weil keine Daten das Haus verlassen. Er hat das Modell mit der DIRS21-Dokumentation gefüttert.
Sein Experiment: „Lokales Gemma-4-Modell für DIRS21-Support-Antworten".
Die Geschäftsführung will wissen: Wie steht es um die KI-Kompetenz in der Firma? Wo lohnen sich Investitionen? Welche Risiken gibt es?
Mahlzahn liefert ein Dashboard mit klaren Kennzahlen: Wie viele Mitarbeitende haben Grundlagen-Lektionen abgeschlossen? Welche Abteilung experimentiert am meisten? Wo werden die größten Zeiteinsparungen erzielt?
Und: Welche KI-Dienste sind im Einsatz, was kosten sie, und gibt es Datenschutz-Risiken durch unkontrollierte Nutzung?
Die praktische Seite
Es reicht nicht zu wissen, dass es Claude, Gemini oder Ollama gibt. Die entscheidende Frage ist: Wie setze ich das konkret ein? Auf meinem Rechner? Auf einem Server? In der Cloud? Und welche Erweiterungen brauche ich?
Du installierst ein Werkzeug wie Claude Code CLI oder Ollama direkt auf deinem Laptop. Ideal für den Einstieg und für Aufgaben, bei denen Daten das Haus nicht verlassen sollen. Wie eine App, die du startest und mit der du direkt loslegen kannst.
Beispiel: Sophia öffnet ihr Terminal und tippt eine Frage an Claude Code — direkt neben ihrem Programmcode.
Ein leistungsstarker Rechner im Unternehmen, auf dem offene Modelle wie Gemma 4 oder Llama laufen. Alle Mitarbeitenden können darauf zugreifen — mehr Rechenleistung als der eigene Laptop, und trotzdem bleiben alle Daten intern.
Beispiel: Marco im Support nutzt das Firmen-Gemma für Kundenantworten — schneller als lokal und 100% datenschutzkonform.
Dienste wie Claude.ai, ChatGPT oder Flora.ai laufen beim jeweiligen Anbieter. Einfachster Einstieg — Browser öffnen und loslegen. Dafür fließen Daten an den Anbieter. Auch automatisierte Agenten können in der Cloud laufen und eigenständig Aufgaben erledigen.
Beispiel: Ein Cloud-Agent prüft jede Nacht, ob neue KI-Modelle erschienen sind, und aktualisiert die Wissensdatenbank.
Mahlzahn dokumentiert für jede dieser Varianten: Was brauche ich dafür? Was kostet es? Und welche Daten verlassen meinen Arbeitsplatz?
Moderne KI-Werkzeuge sind keine geschlossenen Systeme mehr. Sie lassen sich erweitern — wie ein Smartphone, auf dem man Apps installiert. Diese Erweiterungen machen den eigentlichen Unterschied im Arbeitsalltag.
Spezialisierte Fähigkeiten, die man einem KI-Werkzeug beibringen kann. Ein „Brainstorming"-Skill führt strukturiert durch Ideenfindung. Ein „Frontend-Design"-Skill erstellt professionelle Webseiten. Ein „Code-Review"-Skill prüft Programmcode auf Fehler.
Wie eine Spezialisierung: Die KI kann vieles, aber mit dem richtigen Skill wird sie richtig gut in einer bestimmten Sache.
Verbindungen zu externen Diensten. Statt Daten manuell hin- und herzukopieren, greift die KI direkt auf Werkzeuge zu: Figma-Designs lesen, Datenbanken abfragen, E-Mails versenden, Webseiten analysieren, Kalender verwalten.
Wie Adapter: Die KI wird an bestehende Systeme angeschlossen und kann dort lesen und schreiben.
Häufig genutzte Abläufe als Kurzbefehl. Statt jedes Mal zu erklären, was man braucht,
tippt man z.B. /commit und die KI erstellt eine saubere Änderungsbeschreibung.
Oder /review für eine automatische Code-Prüfung.
Wie Makros: Komplexe Abläufe auf einen einzigen Befehl reduziert.
Regeln, die im Hintergrund mitlaufen. Zum Beispiel: „Prüfe vor jedem Speichern, ob versehentlich Passwörter im Code gelandet sind." Oder: „Wenn eine Datei geändert wird, formatiere sie automatisch nach unseren Firmenstandards."
Wie ein Sicherheitsnetz: Schützt vor häufigen Fehlern, ohne dass man daran denken muss.
Genau das ist eine der Kernfragen, die Mahlzahn beantwortet — personalisiert nach Abteilung und Aufgabengebiet. Statt einer allgemeinen Liste bekommt jeder Empfehlungen, die zu seiner Arbeit passen.
Für Entwickler
Für alle anderen Abteilungen
Diese Empfehlungen veralten. Was heute gilt, ist in 3 Monaten vielleicht überholt. Deshalb kommen sie nicht aus einer statischen Liste, sondern aus Mahlzahn — tagesaktuell, basierend auf den Erfahrungen aller 100 Kolleginnen und Kollegen.
Genau dafür gibt es Mahlzahn. Statt zehn Newsletter, fünf YouTube-Kanäle und drei Slack-Gruppen zu verfolgen, gibt es eine zentrale Anlaufstelle:
Die Lektions-Engine
Statt eines starren Lehrplans funktioniert Mahlzahn wie eine kluge Kollegin: Du stellst eine Frage, und bekommst eine aktuelle, verständliche Präsentation mit etwa 10 Folien.
Jede Folie weiß, worauf sie sich bezieht. Wenn ein neues Modell erscheint oder sich Bewertungen ändern, erkennt ein Hintergrundprozess das automatisch und aktualisiert die betroffenen Folien. Die Folie „Aktuelle Bildmodelle" zeigt immer den neuesten Stand — nicht den von vor sechs Monaten.
Besonders gute Präsentationen werden vom AI-Committee angepinnt und erscheinen im Info-Magazin — einem kuratierten Feed, in dem alle auf dem Laufenden bleiben können.
Vergleich der aktuellen Bildmodelle mit Praxisbewertungen aus Marketing und Design.
Von Gemma 4 bis Llama 3 — welche Modelle funktionieren ohne Cloud und ohne Datenschutzsorgen.
Für alle, die verstehen wollen wie Sprachmodelle funktionieren — ohne Informatikstudium.
Strukturiertes Lernen
Jemand hat ein neues KI-Werkzeug entdeckt? Statt es still und leise auszuprobieren und die Erkenntnisse für sich zu behalten, macht Mahlzahn daraus einen strukturierten Prozess — mit Auswertung und geteiltem Wissen.
Kein Formular, sondern ein Gespräch:
Tom arbeitet zwei Wochen mit Flora.ai. Das Experiment ist auf Mahlzahn sichtbar — andere sehen: „Tom testet gerade Flora.ai für Social-Media-Bilder". Keine Doppelarbeit.
Nach zwei Wochen bekommt Tom eine Nachricht: „Dein Experiment läuft seit 2 Wochen — wie ist dein Eindruck?"
Kein Formular, sondern wieder ein Gespräch:
Mahlzahn fasst das Gespräch als strukturierte Bewertung zusammen. Tom bestätigt mit einem Klick. Danach passiert automatisch:
Personalisierung
Mahlzahn zeigt dir nicht nur, was es gibt — sondern was dir noch fehlt. Basierend auf deiner Rolle, deinen genutzten Werkzeugen und deinem bisherigen Lernfortschritt.
Beispiel-Ansicht für eine Marketing-Mitarbeiterin
Das Radar zeigt: Grundlagen sitzen, Bildgenerierung ist gut — aber beim Thema Datenschutz und bei Videogenerierung gibt es Lücken. Mahlzahn empfiehlt passende Lektionen und zeigt Experimente von Kollegen, die hier schon Erfahrung gesammelt haben.
Die Vision
Frau Mahlzahn wurde nicht getötet. Sie wurde verwandelt. Aus Angst vor dem Unbekannten wurde fundiertes Wissen. Aus chaotischem Ausprobieren wurde strukturiertes Lernen. Aus Einzelkämpfern wurde eine lernende Organisation.
Mahlzahn macht aus Tour Online den Goldenen Drachen — eine Organisation, die KI nicht fürchtet, sondern versteht und meistert.
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